Vorbereitungen für Wasserski-DM in Rieste in „richtig heißer Phase“

 

 

Rieste. Beim Wasserskiclub (WSC) Alfsee/Rieste hat die letzte Vorbereitungsphase auf die Deutsche Meisterschaft begonnen. Vom 30. August bis 1. September messen sich an der Seilbahn in Rieste die besten Sportler der Nation in den Disziplinen Slalom, Weitsprung und Trickski – und nicht nur die.

Der Deutsche Wasserski- und Wakeboard-Verband (DWWV) arbeitet seit Jahren mit seinem niederländischen Pendant zusammen. Die Meisterschaften finden im jährlichen Wechsel mal diesseits, mal jenseits der Grenze statt. „Dadurch haben wir immer ein internationales Starterfeld und ausreichend Schiedsrichter“, freut sich WSC-Vorsitzender Markus Hörnschemeyer, bei dem die Organisationsfäden zusammenlaufen.

„Verband freut sich, wenn wir eine Meisterschaft ausrichten“

Die Riester waren personell Jahrzehnte in der DWWV-Spitze vertreten. Das ist heute nicht mehr der Fall. Trotzdem „haben wir einen guten Ruf und weiterhin einen guten Draht zum DWWV. Der Verband freut sich immer, wenn wir eine Meisterschaft ausrichten“, sagt Hörnschemeyer. Die Referenzen können sich sehen lassen: 1988 war der WSC erstmals Gastgeber einer Deutschen Meisterschaft. Weitere nationale Titelkämpfe, eine Welt- und zwei Europameisterschaften folgten. Vor Großveranstaltungen scheuen sich die Riester nicht.

Mit langem Vorlauf gab der WSC seine Bewerbung ab. Nach dem Zuschlag liefen im Hintergrund bereits die Arbeiten an, die seit Anfang August laut Hörnschemeyer in die „richtig heiße Phase“ eingetreten sind. Die Stellung des Schanzentisches zur Fahrlinie musste um ein Grad korrigiert und die Seitenverkleidung erneuert werden. Neue Bojen wurden auf dem Dubbelausee gesetzt.

Übertragung auf Großbildleinwand

Es gibt noch einiges zu tun, bevor die Athleten in vier Altersklassen aufs Wasser gehen können. Für die Schiedsrichter wird ein Turm aus Baucontainern aufgestellt. Darin ist auch Platz für die Videotechnik. Die Aufnahmen können im Zweifelsfall für den Videobeweis herangezogen werden. Zudem wird das Geschehen auf dem Wasser für das Publikum auf eine Großbildleinwand übertragen.

Das alles hat seinen Preis: Der WSC rechnet mit Kosten von 25000 Euro, verzichtet aber auf Eintrittsgelder, um möglichst viele Zuschauer für den Sport zu begeistern. Die können unter den rund 60 Startern auch acht Sportlern des WSC die Daumen drücken, die sich beim Heimspiel gute Platzierungen erhoffen.

Johannes Kapitza NOZ vom 24.8.19

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